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Der Osten - Entdecke, wo du lebst:

Invasion der Tiere

Füchse, Waschbären, Biber, Ratten und Greifvögel haben die Städte als Lebensraum entdeckt. Sie verstecken sich in Parks und Gärten, auf Friedhöfen und hinter Supermärkten. Sie suchen Fressbares in Mülltonnen und trinken an Teichen. Maik Jessat, Direktor des Naturkundemuseums Altenburg, kümmert sich auch um  Stadtökologie und ist Kenner der wilden Tiere in den Thüringer Städten. Er weiß: Aus tierischer Sicht ist ein Umzug in die Stadt die beste Alternative. Hier wird nicht gejagt und es gibt mehr zu fressen, als im Umland auf Feldern und in Wäldern. Andererseits will er die Zuwanderung der Tiere im Auge behalten. Vor allem dann, wenn eine wilde Horde Schweine ein Fußballfelder verwüstet zurück lässt...

Sendung: 17.1.2012, um 20.45 Uhr, im MDR

 

 

 

   

(K)ein Land für Schreiadler?

Schreiadler haben eine sehr besondere Lebensweise, ihre Brutbiologie und die hohen Ansprüche an ihren Lebensraum ließen sie vielerorts bereits aussterben. Letzte Rückzugsmöglichkeiten bietet diesen Tieren das Baltikum.

Gleich im April, nach der Ankunft der Vögel im lettischen Sommerquartier, beginnt für die seltensten europäischen, echten  Adler die Balzzeit. Mit wildem Schreien umkreisen sich die majestätischen Vögel, in einer Landschaft mit Wiesen und Seen – soweit das Auge reicht. Glück für Schreiadler & Co., sie benötigen genau diese Flächen, um zu überleben.

Der Film begleitet die Adler und die Menschen, die sich um ihren Schutz bemühen, in ihrem Streben nach ein bisschen Glück.

Sendung: 2012, auf ARTE